LANGE NACHT DER MUSEEN 2012

„Kannst du dich noch daran erinnern?“ Diese Frage war bei der Eröffnung der Ausstellung „Jochberger Skilegenden“ am Abend der langen Nacht der Museen häufig zu hören. Gestellt wurden sie von Johanna Gantschnigg (92), Franz Wörgötter (86)und Fritz Huber (81). Die in St. Johann lebende  Witwe des aus Jochberg stammenden zeitweiligen Skisprung-Weltrekordhalters Willi Gantschnigg (28. Februar 1950, 124 Meter, Oberstdorf), traf nach gut sechs Jahrzehnten erstmals wieder mit dem ehemaligen Springerkollegen ihres Mannes, Franz Wörgötter, zusammen. Heutzutage unvorstellbar: „Ich habe in der kargen Nachkriegszeit als Reiseproviant für sie Keks gebacken, damit sie in der Fremde nicht Hunger leiden mussten“, erzählt sie.

Bei der Ausstellung „Jochberger Skilegenden“ sind auch Erinnerungen an Hias Noichl, der in St. Johann als Bergsteiger, Langläufer und Skischulleiter Karriere machte, sowie Ferdinand Friedensbacher (erster Hahnenkamm-Abfahrtssieger), Erich Forster (erfolgreicher Skispringer), Balthasar Eberl, Franz Neuper, Georg Hochfilzer, Christoph Reiter, Sebastian Jöchl und Annemarie Werlberger (geborene Steiner) zu sehen.

 

Die meisten Exponate sind auch weiterhin im Sportstüberl des Museums ausgestellt. 

 

 


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